Im September 2024 hat die Vereinsgemeinschaft Heidelbeck-Tevenhausen e.V. in Eigenregie mit dem Bau eines Bouleplatzes begonnen.
Die Umsetzung dieses Projekts erfolgte durch die tatkräftige Mitarbeit der Mitglieder und wurde von der Bauleitung des SVA Heidelbeck koordiniert.
Obwohl für den Bau des Bouleplatzes verschiedene Zuschussanträge gestellt wurden, konnten diese leider nicht bewilligt werden. Dennoch ließen sich engagierte Sponsoren aus dem Ort finden, die das Vorhaben mit finanziellen Mitteln und Sachspenden maßgeblich unterstützten.
Ein besonderer Dank gilt daher allen Sponsoren, die durch ihre großzügigen Beiträge den Bau möglich gemacht haben.
Ebenso danken wir den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die mit ihrem Einsatz das Projekt vorangebracht haben. Ein herzliches Dankeschön geht außerdem an Gerlinde und Marion, die die Helfer während der Bauarbeiten stets mit Kaffee, Kuchen und Brötchen versorgten und so für das leibliche Wohl sorgten. ![]()
**** 03.09.2024 ****
Der Anfang ist gemacht

**** 04.09.2024 und 19.09.2024 ****
**** 23.09.2024 ****

Für den Unterbau wurde eine Lieferung von 30 Tonnen Schotter organisiert. Die Verteilung des Schotters begann zunächst in Handarbeit: Der erste Haufen wurde mit Schaufeln von Hand verteilt, was viel Einsatz erforderte. Im weiteren Verlauf entschieden sich Dietmar, Dieter, Frank, Karl-Heinz und Bernd dazu, schweres Gerät einzusetzen, um die Arbeit effizienter zu gestalten und den Schotter schneller zu verteilen. Durch den Einsatz eines Traktors konnte die Aufgabe zügig vorangetrieben werden. Ein besonderer Dank gilt Falk, der mit seinem Traktor tatkräftig beim Verteilen des Schotters unterstützt hat.


Die Arbeiten sind beinahe abgeschlossen. Lediglich das Verdichten des Schotters steht noch aus, was für den morgigen Tag geplant ist. Während der Arbeiten hat Marion uns eine große Freude bereitet: Sie hat uns mit heißem Kaffee und frisch gebackenem, noch ofenwarmen Kuchen versorgt. Das war nicht nur eine willkommene Stärkung, sondern auch ausgesprochen lecker!
Herzlichen Dank an dieser Stelle an Marion für ihre Unterstützung und die nette Geste!
**** 24.09.2024 ****
Jörn hat die Fläche mit der Rüttelplatte verdichtet.
**** 25.09.2024 ****
Bei der Vorbereitung zur Spielfeldeinfassung fiel dem Mann mit der sogenannten „Schnur“ auf, dass die Fläche einen deutlichen Buckel aufwies. Aufgrund dieser Unebenheit war es nicht möglich, die Rasenkanten ordnungsgemäß zu setzen. Offenbar wurde beim Verteilen des Schotters das notwendige Augenmaß nicht eingehalten, was zu diesem Problem führte. Um die Fläche zu begradigen und die weiteren Arbeiten fortsetzen zu können, musste ich daher erneut zur Schaufel greifen und nacharbeiten.

**** 30.09.2024 ****
Die Rasenkanten sind da.
**** 12.10.2024 ****
Die Rasenkanten werden gesetzt.


Ein großes Dankeschön gilt den insgesamt zehn engagierten Helfern sowie der „halben“ Unterstützung durch Basti’s Junior, der als Hilfskraft tatkräftig mit angepackt hat. Gemeinsam wurden beachtliche 1,5 Kubikmeter Trockenbeton angeliefert und fachmännisch verbaut.
Die Helfer arbeiteten mit beeindruckender Geschwindigkeit, sodass Bernd mit dem Transport des Materials kaum hinterherkam. Doch auch in den wenigen Momenten, in denen eine kurze Wartezeit entstand, war für das Wohl der Helfer bestens gesorgt: Gerlinde überbrückte die Pausen und versorgte das gesamte „Personal“ mit frischem Kaffee und leckeren Brötchen. Dafür ein herzliches Dankeschön an Gerlinde!
Abschließend möchte ich mich nochmals bei allen Helfern bedanken. Mit so vielen tatkräftigen und zupackenden Händen hatte ich heute wirklich nicht gerechnet. Euer Einsatz war großartig!
**** 22.10.2024 ****
Die nächste Ladung Schotter wurde geliefert, jedoch verlief die Anlieferung nicht wie geplant. Aufgrund des aufgeweichten Bodens war es dem Lkw nicht möglich, bis direkt an den Bouleplatz heranzufahren. Infolgedessen musste der Lkw mithilfe eines Treckers wieder auf festen Untergrund geschleppt werden.

Bei einem weiteren Versuch wählte man einen festeren Untergrund für die Entladung. Der Lkw musste daraufhin unterhalb der oberen Böschung entladen werden. Hinzu kam, dass die gelieferte Kiessorte für die aktuell benötigte Schicht des Bouleplatzes nicht geeignet war. Daher hätte der Kies ohnehin zunächst auf dem Platz zwischengelagert werden müssen.
Aufgrund des nach wie vor aufgeweichten Untergrunds ist derzeit nicht absehbar, wann die nächste Schotterlage angeliefert werden kann. Es ist nicht auszuschließen, dass die Arbeiten erst im kommenden Jahr fortgesetzt werden können. ![]()
**** 19.03.2025 ****
Es geht weiter!
Die Wetterbedingungen ließen es zu, dass der Platz mit einem 40t-Lkw befahren werden kann.
Eigentlich sollte am 18.03.2025 der Schotter angeliefert werden, aber ein Fahrer war ausgefallen.
Deshalb wurde die Lieferung für den nächsten Tag, auf 07:00 Uhr, angekündigt.

Obwohl der Boden leicht gefroren war, verlief die Anlieferung nicht spurenfrei.

Da ich heute Morgen ungewohnter Weise schon um 05:30 Uhr aufstehen musste, wollte ich mir die Zeit bis zum AWO Kaffee trinken am Nachmittag nicht zu lang werden lassen.
Ich habe schon mal etwas Schotter verteilt.
Hat aber den langen Morgen auch nur bis 10:00 Uhr ausgefüllt.
Ich hoffe Samstag auf ‚Mithelfer‘, dann sollten wir den Schotterberg verteilt bekommen.
Übrigens, ja ich weiß, dass passt nicht alles in den Bouleplatz. Der Restschotter wird zum Angleichen der Umrandung benötigt.
**** 22.03.2025 ****
Start um 10:00 Uhr. Verteilen des Schotters.

Zum Glück hatte Rainer entsprechendes ‚Gerät‘ parat. Der Radlader ersparte uns zahlreiche Arbeitssunden.

Der Schotter ist verteilt. Erstmal Mittagspause. Der Sportverein hatte Würstchen und Bier besorgt.
Wie immer von Gerlinde organisiert!

Nach der Mittagspause wurde die Boulefläche abgezogen und abgerüttelt. Danach war für heute immer noch nicht Feierabend.
Marion hatte noch leckeren Kuchen und Kaffee vorbeigebracht.
Nachdem dann auch noch der Kuchen ‚verarbeitet‘ war, hatten die 5 Helfer um 16:00 Uhr endgültig Feierabend.
Ein großes Dankeschön gilt allen Helfern, die sich an diesem Tag engagiert haben. An dieser Stelle möchte sich der ‚Bautrupp‘ außerdem ausdrücklich bei Gerlinde und Marion bedanken, die an das Team gedacht und für Verpflegung gesorgt haben. Ihre Unterstützung wurde sehr geschätzt!
**** Samstag, 05.04.2025 ****
Im Rahmen der Dorfsäuberungsaktion des Heimat- und Kulturvereins wurde auf dem Bouleplatz die letzte Schicht Kies aufgebracht und der Randbereich wurde mit Erde angefüllt.


**** Samstag, 03.05.2025 ****
„Fachleute“ testen den Bouleplatz!
(Hinweis: Das GRÜN drumherum ist eine Fotomontage!)

**** Freitag, 16.05.2025 ****
Der Erdhaufen wird verteilt!

**** Samstag, 17.05.2025 ****
Die Schotterfläche für die Sitzecke wird verteilt und ab gerüttelt!

**** Mittwoch, 18.06.2025 ****
Erde zum Angleichen des Platzes wird angeliefert.
**** Freitag, 20.06.2025 ****
Die Erde wird verteilt.

**** Mittwoch, 09.07.2025 ****
Der Rest des Erdhaufens wird umgelagert.
**** Freitag, 11.07.2025 ****

Die angefüllte Fläche wird grob begradigt, gewalzt und eingesät.
Die noch verbliebene Erde wird später zum Ausgleichen von Unebenheiten verwendet.
**** Mittwoch, 30.07.2025 ****
Der Erdhaufen wurde weiter an den Böschungsrand umgeschüppt um die jetzt freie Fläche auch neu einsäen zu können.
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**** 09.08.2025 ****
Von den 37 eingeladenen Helfern folgten 21 Personen, teilweise mit ihrem Partner oder ihrer Partnerin, der Einladung.
Als Dankeschön standen Kaltgetränke bereit und der Grill war angeheizt.

Die Chefin des SVA ließ es sich nicht nehmen, die Würstchen zu ‚wenden‘. Für den Getränkevorrat hatte Bernd gesorgt.
Schon am Mittag hatte Gerlinde, zusammen mit ihrem Sohn, an einem schattigen Platz Tische und Bänke aufgestellt.
Es wurde ein gemütlicher, kurzweiliger Abend. Auch Boule wurde gespielt.

Bernd bedankte sich bei den Helfern für ihre Unterstützung.
Ein ganz besonderer Dank geht an die beiden großzügigen Sponsoren Andre und Philipp.
Da nur Andre bei der Helferfete anwesend war, möchte sich Bernd bei den beiden Sponsoren am 23.08.2025 im Rahmen des Sommerfestes,
bei der offiziellen Eröffnung der Boulebahn durch den Bürgermeister, nochmal persönlich bedanken.
Das alle Helfer sich an diesem Abend in der geselligen Runde wohl fühlten zeigte sich auch darin, dass nur wenige das Angebot nutzten, das 2. Ligaspiel Kaiserslautern – Schalke zu schauen.
**** 23.08.2025 ****
Offizielle Eröffnung der Bouleanlage durch den Bürgermeister

**** Bericht in der Lz vom 05.09.2025 ****
Bericht Nordlippischer Anzeiger 13.09.2025

Bernd Krüger bedankt sich bei einen der zwei Hauptsponsoren.
Andre Fischer, Geschäftsführer der Acano GmbH, hat den Bau der Boulebahn maßgeblich durch eine großzügige Geldspende unterstützt. Sein Engagement hat einen wichtigen Beitrag zur Realisierung dieses Projekts geleistet.
Ebenso hat Philipp Reese, Geschäftsführer der Rintelner Unternehmensgruppe WRM Reese, das Vorhaben mit einer noch umfangreicheren ‚Schotter‘ Förderung begleitet. Leider konnte Herr Reese aufgrund eines Familienurlaubs nicht persönlich an der Einweihung teilnehmen.
Dank der Unterstützung dieser beiden Sponsoren war es möglich, die Boulebahn vollständig in Eigenleistung zu errichten. Dafür gebührt ihnen ein herzlicher Dank und große Anerkennung. ![]()
**** 10.09.2025 ****
1. Boule-Treff für alle Interessierten!
Zur Überraschung hat uns Volker diese Anzeigetafel spendiert. Volker und Waldi haben die Tafel heute aufgestellt.

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Auf welchem Untergrund wird Boule gespielt?
Dazu habe ich zahlreiche Tipps erhalten! Demnach habe ich mich für den falschen Belag entschieden.
Ich habe den Platz mit den Materialien gebaut, die mir durch unseren Sponsor zur Verfügung gestellt werden konnten.
Wenn du verlierst, sei wenigstens so professionell, es nicht auf den Boden zu schieben!
Die nachfolgenden Anmerkungen von turniererfahrenen Spielern:
Das „Gemaule“ über „exotische“ Böden ist eine Konstante im Boulesport. Den einen sind steinige Böden zu schwierig, den anderen sandige Böden zu einfach. Bestimmte Felder produzieren angeblich gar zu viele Zufallsereignisse [1]. Dabei ist die Herausforderung grundsätzlich stets dieselbe: Gleich auf welchem Geläuf gespielt wird, muss eine möglichst gute Kugel gespielt werden, worauf es dann an der anderen Mannschaft ist, zu entscheiden, ob diese durch Legen übertroffen werden soll, oder durch einen Schuss zu entfernen ist. Was dabei variiert, ist lediglich die Entfernung besagter Kugeln zum Cochonnet. Auf bestimmten Böden kann eine über meterweit entfernte Kugel durchaus der Attacke wert sein, während auf anderem Grund eine nur wenige Zentimeter entfernte Kugel von Legern noch mehrfach übertroffen werden kann. Spielkunst lässt sich nicht in Entfernungsangaben messen, sie besteht in der Fähigkeit, das Spiel zu lesen, richtig zu entscheiden und erfolgreich zu handeln. Das ist stets gefragt, gleich wo man spielt.
[1] Von Zufallsereignissen ist immer nur dann die Rede, wenn Kugeln aus nicht sogleich ersichtlichen Gründen spektakulär verspringen. Ist aber das winzige Sandkorn, das eine Kugel um einen Millimeter „im Punkt“ verbleiben lässt, nicht ein ebensolches „Zufallsereignis“?
Boule oder Pétanque wird auf jedem Boden gespielt!
Boule wird oft auf öffentlichen Plätzen (Parkplätzen und Parks) in Dörfern und Städten gespielt. Spezielle Spielflächen für Boule-ähnliche Spiele sind typischerweise große, ebene, rechteckige Felder aus flacher Erde, Kies oder Schotter, die von Holzbanden oder Rückwänden umschlossen sind.
„Pétanque“ und „Boules“ sind zwei verschiedene Namen für dasselbe Spiel .
Die Spielidee ist aber immer die gleiche: eine oder mehrere Kugeln näher an die Zielkugel zu platzieren.
Während Boule in der Freizeit gespielt wird, ist bei Pétanque die Wettkampfvariante und der Präzisionssport gemeint.
Es ist seit Alters her ein guter Brauch, dass Pétanque auf wirklich jedem Boden gespielt wird. Ob loses Gestein oder tiefer Kies, ob karstige Steinfelder, trockener Schlamm mit Fahrzeugspuren, ob abgesteckte Bahnen oder „Terrain libre“, ob Lehm, Kreide, Sand oder Betonreste, ob mit Kronkorken, Glassplittern, Zigarettenfiltern oder Vegetation versehen, ob mit Lindensamen bestreut, mit Blättern oder Rispen bedeckt, ob mit Eicheln, Bucheckern oder Kastanien belegt, oder den Feuerwerksresten der Silvesternacht, ob festgetretener Schnee, durchnässte Rotasche oder „Permafrost“ mit Eisinseln, Pétanque wird auf wirklich jedem Boden gespielt. Es ist daher auch die strategische, taktische und technische Flexibilität, in der die wahre Kunst des Spielers zum Ausdruck kommt und nicht die Spezialisierung auf bestimmte Umstände und Verfahrensweisen.
Während andere Sportarten immer ein vorbereitetes Terrain benötigen, um professionell betrieben werden zu können, kennzeichnet das Fehlen dieser Notwendigkeit den Pétanquesport. Drei Kugeln und ein Schwein, mehr braucht es nicht. Schon wird jeder staubige Parkplatz und jeder Parkweg zum Spielfeld. Diese Einfachheit, durch die eine unglaubliche Vielfalt an Situationen geschaffen wird, erzeugt die Faszination, die dieses Spiel auszeichnet.
Im Pétanque ist allerdings häufig von „leichten“ und „schwierigen“ Böden die Rede. Spieler, die schon einige Boulejahre auf dem Buckel haben, verschmähen glatte und homogene Böden und bevorzugen steinigen und donnéearmen Grund. Dieser bringt, so meinen sie, ihre Kunst besser zur Geltung. So scheinen denn die „leichten“ Böden fast eine Ausnahme zu bilden und die einzigen zu sein, die gemieden werden.
Nun ist es keine Frage, dass bestimmte Böden dem einen Spieler liegen, dem anderen aber buchstäblich Steine in den Weg legen. Fraglich ist jedoch, was man aus dieser Tatsache ableitet. Ist es nicht immer der Gegner, der das Spiel schwer macht? Sind es nicht die Umstände, denen man sich anzupassen hat? Ist ein Boden wirklich schwer, der nur wenige Données aufweist, die aber sämtlich bekannt sind weil man schon 10 Jahre darauf spielt? Entbehren die Spiele, in denen praktisch jede gute Kugel geschossen wird, nicht jeglichen Raffinements, obwohl oder gerade weil sie von hohem technischen Können geprägt sind? Geht nicht auch dadurch manchmal der Pfiff in einem Spiel verloren, weil gutes Schießen eben der Notwendigkeit enthebt, sich intensiv mit dem Boden zu befassen?
Ein glatter und homogener Boden kommt sicher Anfängern entgegen, weil sie dort sehr viele Données finden und auch nach Gefühl spielen können. Sogenannten „Profis“ fällt es dann manchmal schwer, diese zu besiegen. Eine Niederlage der selbsternannten „Meister“ wird dann auf den „Kullerboden“ geschoben – eine wenig professionelle Erklärung. In Wahrheit hat man einfach so weitergespielt, wie immer und wundert sich später, dass der Erfolg ausbleibt. Ist das nicht genau die Verfahrensweise der Anfänger?
Ein glatter und homogener Boden verlangt bestimmte Techniken und in besonderem Maße eine Anpassung der Taktik. Er ermöglicht es, dass Kugeln in einer sagenhaften Präzision gespielt werden. Er entwertet Kugeln, die eng am Schwein und eng beieinander liegen, weil die Situation durch aggressives Legen und Flachschüsse zu entschärfen ist. Ein „leichter“ Boden führt dazu, dass man eben nicht die wenigen gut gelegten Kugeln „wegballert“ und das Spiel auf diese Weise gewinnt, weil vermutlich immer eine weitere Gute nachgelegt wird. Er verlangt ein eigenes und fundiertes Vorgehen. In jedem Falle aber gilt: Ein Duell in Feingefühl kann auch großer Sport sein.